| Husten / NaseProduktinformationen für: SEDOTUSSIN Hustenstiller Saft | | Anwendungsgebiete: - Reizhusten
| Wie wird das Arzneimittel dosiert? | | Wer? | Einzeldosis? | Gesamtdosis? | Wann? | | Für Kinder von 2-5 Jahren wird das Arzneimittel entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Folgende Orientierungshilfen werden gegeben: | | Kinder mit 11-13~gkg Körpergewicht | 1,25-2~gml | 4-mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 13-15~gkg Körpergewicht | 2-2,5~gml | 3-4 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 15-17~gkg Körpergewicht | 1,75-2,75~gml | 4-mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 17-19~gkg Körpergewicht | 2,5-3~gml | 3-4 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 19-21~gkg Körpergewicht | 2-3,5~gml | 4-mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 21-23~gkg Körpergewicht | 3-5~gml | 3-mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 23-25~gkg Körpergewicht | 2,5-4,25~gml | 4-mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder über 25~gkg Körpergewicht | 3,5-4,75~gml | 3-4 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Für Kinder von 6-13 Jahren wird das Arzneimittel entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Folgende Orientierungshilfen werden gegeben: | | Kinder mit 15-20~gkg Körpergewicht | 5~gml | 3-4 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 20-25~gkg Körpergewicht | 5~gml | 4-5 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 25-30~gkg Körpergewicht | 5-10~gml | 3-5 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 30-35~gkg Körpergewicht | 10~gml | 3-4 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 35-40~gkg Körpergewicht | 10~gml | 3-5 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 40-45~gkg Körpergewicht | 10~gml | 4-5 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 45-50~gkg Körpergewicht | 10-15~gml | 4-mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 50-55~gkg Körpergewicht | 15~gml | 3-4 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder mit 55-60~gkg Körpergewicht | 15~gml | 3-5 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Kinder über 60~gkg Körpergewicht | 15~gml | 3-4 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene - Allgemeine Dosierungsempfehlung: | | Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene | 15~gml | 3-4 mal täglich | im Abstand von 6-8 Stunden | | |
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels? Der Wirkstoff stillt den Hustenreiz, indem er das Hustenzentrum im Gehirn lahm legt. Außerdem besetzt er bestimmte Bindungsstellen in unserem Atemorgan und verhindert dadurch, dass sie Reize weiterleiten und wir ständig husten müssen. In geringem Maße betäubt der Wirkstoff die Nervenzellen in den Bronchien und weitet die Luftwege. Zusätzlich entkrampft die Substanz die Muskulatur in der Lunge.
Was spricht gegen eine Anwendung? Immer: - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker: - Husten mit starker Schleimbildung - Asthma bronchiale - Atemschwäche, vor allem bei Kleinkindern - Neigung zu Krampfanfällen, vor allem bei Kleinkindern - Hirnerkrankungen - Eingeschränkte Nierenfunktion - Prostatavergrößerung - Eingeschränkte Leberfunktion - Erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), insbesondere Engwinkelglaukom
Welche Altersgruppe ist zu beachten? - Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit? - Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden. - Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie: - Übelkeit - Erbrechen - Durchfälle - Bauchschmerzen - Mundtrockenheit - Müdigkeit - Schläfrigkeit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten? - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können. - Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure (z.B. in Zitrusfrüchten, Johannisbeeren, Äpfel)\! - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Propylenglycol (EU-Nummer E 477)\! - Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (EU-Nummer E 954) oder gegen Sulfonamide\! - Vorsicht bei Allergie gegen Parabene als Konservierungsstoffe (EU-Nummer E 214 - E 219)\! - Vorsicht ist geboten bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Sorbit oder Fructose (Fruchtzucker). Es können Magen-Darm-Beschwerden ausgelöst werden. - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Anwendungshinweise: Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel unverdünnt ein. Oder: Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Dazu verdünnen Sie es mit Wasser oder Tee.
Dauer der Anwendung? Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung? Bei einer Überdosierung kann es zu Atemstörungen, Müdigkeit sowie zu Erbrechen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen? Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden. |
|
|   | Gesundheitsnews | Weihnachtsgewürze | Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Doch während sich Kinder meist mit großen Augen auf Lebkuchen, .. mehr » | Wenn es den Augen zu bunt wird | Die Haut rund um die Augen reagiert auf bunte Karnevalsschminke besonders empfindlich. Der .. mehr » | Machen Sie Ihre Augen winterfest | Die Temperaturen sinken, es wird morgens spät hell und abends früh dunkel - kurzum, der Winter .. mehr » | Grippe: Impfung nützt und schützt! | Die Influenza, die "echte Grippe", wird in Ihrer Gefährlichkeit bis heute von vielen Menschen .. mehr » | Ernährung im Winter | Die kalte Jahreszeit hat uns im Griff und mit ihr die Erkältungswelle. Ob und wie stark die Nase .. mehr » | Medikamente im Handgepäck | Die neuen EU-Sicherheitsbestimmungen für das Handgepäck bei Flugreisen, die mittlerweile für .. mehr » | Fernreisen im Winter belasten den Organismus | Eigentlich als Erholung von Weihnachtsstress und Kälte gedacht: Urlaubsreisen in den warmen .. mehr » | Gesundheitsvorsorge durch richtiges Essen | Es heißt, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper wohnt. Ein wesentlicher Punkt dabei .. mehr » | Zehn Tipps für ein gesundes, langes Leben | Jeder wünscht sich, möglichst lange gesund und fit zu bleiben. Mit einem gesunden Lebensstil kann .. mehr » | Alltagshilfen für Ältere | Wenn im Alter die Beweglichkeit und Sinne nachlassen, können spezielle Alltagshilfen dies .. mehr » | Erkältung, Grippe oder grippaler Infekt? | Jedes Jahr begegnen einem in der kalten Jahreszeit Schnupfen, Husten, Heiserkeit auf Schritt und .. mehr » | Homöopathische Hausapotheke | Heilen ohne nachweisbaren Wirkstoff – die meisten Schulmediziner stehen der Homöopathie nach wie .. mehr » | Kindern gesunde Ernährung vermitteln | Junge Eltern finden zahlreiche Informationsangebote zur gesunden Ernährung ihres Nachwuchses, .. mehr » | Übersäuerung - Was tun gegen Übersäuerung? | In Bezug auf die ernährungsbedingte Säurebelastung können Sie einiges tun. Hauptpfeiler ist eine .. mehr » | Schüßler-Salze: Wirkung und Anwendung von Schüßler-Salzen | Mineralstoffe im Körper regulieren und so Krankheiten behandeln – das ist der Anspruch der .. mehr » | Kindern gesunde Ernährung vermitteln | Junge Eltern finden zahlreiche Informationsangebote zur gesunden Ernährung ihres Nachwuchses, .. mehr » | Weit verbreitete Ernährungsirrtümer | Spinat ist gesund, Salz treibt den Blutdruck nach oben – diese und andere Auffassungen kursieren .. mehr » | Giftpflanzen: Vergiftungsgefahr für Kinder (Was tun bei Vergiftungen?) | Ganz wichtig: Keine Panik; Ruhe bewahren! Schwere oder gar tödliche Vergiftungen mit Pflanzen .. mehr » | Schimmelpilze im Bioabfall | Schimmelpilze kommen sowohl in der ganzen Welt als auch auf unterschiedlichsten Medien und .. mehr » | Pflegekräfte aus Osteuropa - die Lösung | Pflegekräfte für die 24 Stunden häusliche Pflege sind umstritten, doch für über 100.000 Familien .. mehr » |
|
|