| Produktinformationen für: IBEROGAST flüssig | | Anwendungsgebiete: - Verdauungsstörungen, wie: - Magenschleimhautentzündung, unterstützende Behandlung - Völlegefühl - Blähungen - Übelkeit - Bauchschmerzen - Sodbrennen - Leichte krampfartige Magen-Darm-Störungen - Reizmagen - Reizdarm-Syndrom
| Wie wird das Arzneimittel dosiert? | | Wer? | Einzeldosis? | Gesamtdosis? | Wann? | | Kinder von 3-5 Jahren | 10 Tropfen | 3-mal täglich | vor oder zu der Mahlzeit | | Kinder von 6-12 Jahren | 15 Tropfen | 3-mal täglich | vor oder zu der Mahlzeit | | Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene | 20 Tropfen | 3-mal täglich | vor oder zu der Mahlzeit | | |
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels? Die Inhaltsstoffe entstammen mehreren Pflanzen und wirken als natürliches Gemisch. Durch die verschiedenen enthaltenen Pflanzen kann das Gemisch je nachdem, ob die Muskulatur des Verdauungstraktes eher verkrampft oder zu schlaff ist, entweder den Muskeltonus anregen oder entspannen. Zudem besitzen einige der enthaltenen Pflanzen auch einen entzündungshemmenden Einfluss.
Was spricht gegen eine Anwendung? - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten? - Kinder unter 3 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit? - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann. - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten? Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten? - Vorsicht bei Allergie gegen Zimt, Birke, Pappelknospen, Propolis, Baldrian, Gelbwurz und Kolophonium\! - Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, ätherische Öle und Terpentinöl\! - Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure (z.B. in Zitrusfrüchten, Johannisbeeren, Äpfel)\! - Vorsicht bei Allergie gegen Johanniskraut und Weißdorn\! - Vorsicht bei Allergie gegen Kumarine\! - Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille\! - Vorsicht bei Allergie gegen die Konservierungsmittel Benzoesäure und Benzoate (EU-Nummer E 210, E 211, E 212, E 213)\! - Vorsicht bei Allergie gegen Phenol (z.B. Pyrogallol, Triclosan und Vanillin)\! - Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, wie z.B. Anis, Beifuß, Dill, Fenchel, Karotte, Koriander, Kümmel, Paprika, Petersilie, Sellerie und Tomaten\! - Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel\! - Vorsicht bei Allergie gegen Parabene als Konservierungsstoffe (EU-Nummer E 214 - E 219)\! - Vorsicht bei Allergie gegen Chlorophyll (EU-Nummer E 140) und andere Porphyrine\! - Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)\! - Vorsicht bei Allergie gegen Benzylalkohol\! - Das Arzneimittel enthält in geringen Mengen Alkohol, sollte deshalb von Alkoholikern gemieden werden.
Anwendungshinweise: Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung? Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Dazu geben Sie es in ein halbes Glas Wasser oder Tee und rühren um. Vor Gebrauch gut schütteln.
Dauer der Anwendung? Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung? Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen? Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden. |
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