| Erkältung?Produktinformationen für: HEXORAL Gurgellösung | | Anwendungsgebiete: - Verminderung der Keimzahl auf Schleimhäuten, wie bei: - Entzündungen der Mundschleimhaut (Stomatitis) - Rachenentzündung (Pharyngitis) - Zahnfleischentzündung (Gingivitis) - Vorbeugung gegen Entzündungen bei Operationen im Mund- und Rachenraum
| Wie wird das Arzneimittel dosiert? | | Wer? | Einzeldosis? | Gesamtdosis? | Wann? | | Kinder ab 2 Jahren und Erwachsene | 10-15~gml | 2-mal täglich | morgens und abends, nach der Mahlzeit | | |
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels? Der Wirkstoff bekämpft unterschiedliche Bakterien und Pilze, indem er die Energiegewinnung der Mikroorganismen aus dem Lot bringt. In der Folge wachsen die Schädlinge nicht mehr und vermehren sich kaum noch. Der Wirkstoff bleibt auf der Schleimhaut im Mund, im Rachen und im Bereich der Scheide haften.
Was spricht gegen eine Anwendung? - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe - Bronchien, die überempfindlich reagieren, z.B. bei: - Asthma bronchiale - Wunden in der Mundschleimhaut, sowohl tiefe, als auch eher oberflächliche Wunden - Geschwüre der Mundschleimhaut
Welche Altersgruppe ist zu beachten? - Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit? - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann. - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten? - Geschmacksstörungen, vorübergehend - Verfärbung der Zunge, die vorübergehend ist - Verfärbung der Zahnoberfläche, die vorübergehend ist - Taubheitsgefühl der Zunge - Brennen auf der Zunge
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten? - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (EU-Nummer E 431)\! - Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (EU-Nummer E 954) oder gegen Sulfonamide\! - Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, ätherische Öle und Terpentinöl\! - Vorsicht bei Allergie gegen Phenol (z.B. Pyrogallol, Triclosan und Vanillin)\! - Vorsicht bei Allergie gegen Johanniskraut und Weißdorn\! - Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure (z.B. in Zitrusfrüchten, Johannisbeeren, Äpfel)\! - Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel\! - Vorsicht bei Allergie gegen die Konservierungsmittel Benzoesäure und Benzoate (EU-Nummer E 210, E 211, E 212, E 213)\! - Vorsicht bei Allergie gegen Benzylalkohol\! - Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Echtgelb (E 105), Gelborange S (E 110) und Ponceau 4R (E 124))\! - Das Arzneimittel enthält in geringen Mengen Alkohol, sollte deshalb von Alkoholikern gemieden werden.
Anwendungshinweise: Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung? Spülen Sie mit dem Arzneimittel die Mundhöhle. Oder: Gurgeln Sie mit dem Arzneimittel. Lassen Sie das Arzneimittel 1/2 Minute einwirken.
Danach spucken Sie das Arzneimittel aus und vermeiden Sie ein Verschlucken. Oder: Tropfen Sie das Arzneimittel auf die Mundschleimhaut auf. Verwenden Sie dafür saubere Wattestäbchen. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist.
Dauer der Anwendung? Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht längerfristig anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung? Bei einer Überdosierung kann es zu Brechreiz kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden. |
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