| Husten / Nase / Erkältung?Produktinformationen für: AMBROXOL AL Saft | | Anwendungsgebiete: - Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim, wie zum Beispiel ein verschleimter Husten
| Wie wird das Arzneimittel dosiert? | | Wer? | Einzeldosis? | Gesamtdosis? | Wann? | | Kinder unter 12 Jahren: Allgemeine Dosierungsempfehlung: | | Kleinkinder unter 2 Jahren | 2,5~gml | 2-mal täglich | nach der Mahlzeit | | Kinder von 2-5 Jahren | 2,5~gml | 3-mal täglich | nach der Mahlzeit | | Kinder von 6-12 Jahren | 5~gml | 2-3 mal täglich | nach der Mahlzeit | | Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: Behandlungsbeginn (die ersten 2-3 Tage der Therapie): | | Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene | 10~gml | 3-mal täglich | nach der Mahlzeit | | Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: Folgebehandlung: | | Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene | 10~gml | 2-mal täglich | nach der Mahlzeit | | Erwachsene: Folgebehandlung - bei schweren Formen: | | Erwachsene | 20~gml | 2-mal täglich | nach der Mahlzeit | | |
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels? Der Wirkstoff löst festsitzenden Schleim in den Atemwegen. Der zähe Schleim wird dünnflüssiger und die Haftung an den Schleimhäuten der Bronchien nimmt ab. Dadurch geht die Verschleimung zurück und das Abhusten wird erleichtert. Lokal angewendet kann der Wirkstoff Schleimhäute an der Oberfläche betäuben und so zum Beispiel für kurze Zeit Halsschmerzen mildern.
Was spricht gegen eine Anwendung? Immer: - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker: - Verminderte Funktion der Flimmerhärchen in den Atemwegen, wie z.B.: - Malignes Ziliensyndrom - Eingeschränkte Nierenfunktion - Eingeschränkte Leberfunktion - Histaminunverträglichkeit
Welche Altersgruppe ist zu beachten? - Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit? - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann. - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie: - Übelkeit - Erbrechen - Bauchschmerzen - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und Schleimhaut, wie: - Juckreiz - Hautausschlag - Schwellungen im Gesicht - Anfälle von Atemnot - Fieber
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten? - Vorsicht bei Allergie gegen Ambroxol\! - Vorsicht bei Allergie gegen Parabene als Konservierungsstoffe (EU-Nummer E 214 - E 219)\! - Vorsicht ist geboten bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Sorbit oder Fructose (Fruchtzucker). Es können Magen-Darm-Beschwerden ausgelöst werden. - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Anwendungshinweise: Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel unverdünnt ein.
Dauer der Anwendung? Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4-5 Tage anwenden.
Überdosierung? Bei einer Überdosierung kann es zu Unruhe, Erbrechen, Durchfall sowie zum Blutdruckabfall kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen? Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden. |
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